Heute soll es einmal nicht um DEINE Gesundheit und DEINEN Genuss gehen, sondern um die Frage, wie du dein Haustier – speziell deinen Hund – so richtig mit Genuss und Gesundheit verwöhnen kannst.

Dein Hund verlässt sich darauf, dass du ihn bei guter Gesundheit hältst. Die richtige Ernährung, regelmäßige Bewegung und Pflege sowie regelmäßige Untersuchungen beim Tierarzt helfen, deinen Hund in Topform zu halten. Es ist auch wichtig, dass du die Gewohnheiten deines Hundes kennst – Fressen, Trinken, Schlafen usw. – denn manchmal können Abweichungen in diesen Gewohnheiten ein Hinweis darauf sein, dass es ihm nicht gut geht.

Gewicht

Leckeres Hundefutter ist wichtig, aber das Gewicht eines gesunden Hundes ist das Ergebnis eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen Ernährung und Bewegung. Wenn er ausreichend nahrhaftes Futter und Bewegung bekommt, aber trotzdem über- oder untergewichtig zu sein scheint, hat er möglicherweise ein gesundheitliches Problem. Lass deinen Hund nicht dick werden, indem du ihm zu viele Zwischenmahlzeiten gibst; fettleibige Hunde entwickeln oft ernsthafte Gesundheitsprobleme. Der beste Weg, um festzustellen, ob dein Hund übergewichtig ist, ist, seinen Brustkorb abzutasten. Du solltest die Rippen unter der Hautoberfläche fühlen können, ohne dass sie stark gepolstert sind.

Erkundige dich bei deinem Tierarzt über Gesundheitsvorsorge und Prävention und suche unbedingt einen Arzt auf, wenn du glaubst, dass dein Hund krank oder verletzt ist.

Anzeichen für eine gute Hunde-Gesundheit

Die Nase

Die Nase eines Hundes ist normalerweise kühl und feucht. Je nach Rasse kann sie schwarz, rosa oder einfarbig sein (die gleiche Farbe wie das Fell). Der Nasenausfluss sollte klar sein, niemals gelblich, dick, blasig oder übel riechend. Eine kühle, feuchte Nase bedeutet nicht unbedingt, dass der Hund gesund ist, und eine trockene, warme Nase bedeutet nicht unbedingt, dass er krank ist. Das Messen der Temperatur ist ein besseres Anzeichen für eine Krankheit.

Haut

Gesunde Haut ist flexibel und glatt, ohne Schorf, Wucherungen, weiße Schuppen oder rote Stellen. Je nach Rasse variiert ihre Farbe von blassrosa bis braun oder schwarz. Gefleckte Haut ist normal, egal ob der Hund ein geflecktes oder einfarbiges Fell hat. Untersuche deinen Hund auf Flöhe, Zecken, Läuse oder andere äußere Parasiten. Puste dazu sanft auf den Bauch deines Hundes oder bürste die Haare an ein paar Stellen nach hinten, um zu sehen, ob kleine Flecken davonhuschen oder ob Zecken auf der Haut kleben. Schwarzer „Schmutz“ auf der Haut oder dem Bettzeug deines Hundes kann ein Zeichen für Flohkot sein.

Das Fell

Ein gesundes Fell, ob kurz oder lang, ist glänzend und geschmeidig, ohne Schuppen, kahle Stellen oder übermäßiges Fetten. Auch ein natürliches Hundeshampoo kann hier wahre Wunder wirken!

Die Augen

Gesunde Augen sind hell und glänzend. Schleim und wässrige Tränen sind normal, sollten aber minimal und klar sein. Die rosa Schleimhaut der Augenlider sollte nicht entzündet oder geschwollen sein und keinen gelben Ausfluss haben. Manchmal kannst du das dritte Augenlid deines Hundes, eine leichte Membran, im inneren Augenwinkel sehen. Es kann sich langsam heben und sein Auge bedecken, wenn er einschläft. Das Weiße in den Augen deines Hundes sollte nicht gelblich sein. Die Wimpern sollten nicht am Augapfel reiben.

Die Ohren

Die Haut im Inneren der Ohren deines Hundes sollte hellrosa und sauber sein. Es sollte etwas gelbes oder bräunliches Ohrenschmalz vorhanden sein, aber eine große Menge Schmalz oder eine Kruste ist unnormal. Das Ohr sollte nicht gerötet oder geschwollen sein, und dein Hund sollte sich nicht an den Ohren kratzen oder häufig den Kopf schütteln. Bei Hunden mit langen Ohren, die nach unten hängen, muss besonders darauf geachtet werden, dass die Ohren innen und außen trocken und sauber sind.

Maul, Zähne und Zahnfleisch

Gesundes Zahnfleisch ist fest und rosa, schwarz oder gefleckt, genau wie die Haut des Hundes. Junge Hunde haben glatte, weiße Zähne, die mit zunehmendem Alter dunkler werden. Welpen haben 23 Milchzähne und Erwachsene haben je nach Rasse etwa 42 bleibende Zähne. Wenn die erwachsenen Zähne nachwachsen, verdrängen sie die Milchzähne aus dem Maul.

Um das Maul deines Hundes zu überprüfen, sprich sanft mit ihm, lege deine Hand über seine Schnauze und hebe die Seiten seines Mauls an. Überprüfe, ob die Erwachsenenzähne richtig durchkommen und nicht von den Milchzähnen verdrängt werden. Achte darauf, dass das Zahnfleisch gesund ist und der Atem nicht übel riecht. Achte auf weiche weiße Beläge oder harte weiße, gelbe oder braune Beläge. Das ist Plaque oder Zahnstein und sollte weg gebürstet werden.

Mundinfektionen können zu ernsthaften Problemen des Zahnfleisches und anderer Körperteile, einschließlich des Herzens, führen, deshalb ist es wichtig, den Zähnen und dem Maul deines Hundes besondere Aufmerksamkeit zu schenken.

Die Körpertemperatur deines Haustieres

Die normale Temperatur eines Hundes liegt bei 38,3 bis 39,2 Grad Celsius (101 bis 102,5 Grad Fahrenheit). Um die Temperatur deines Hundes zu messen, benötigst du ein Rektalthermometer.

Gib etwas Vaseline auf den Kolben des Thermometers. Bitte jemanden, den Kopf deines Hundes zu halten, während du seinen Schwanz anhebst und das Thermometer etwa einen Zentimeter in den Enddarm einführst. Lass das Thermometer nicht los. Halte es so lange fest, bis die Temperatur gemessen wird (bei einem Quecksilberthermometer etwa 3 Minuten), und ziehe es dann vorsichtig heraus. Apropos Darm: Achte auf auf einen regelmäßigen, natürlichen Darmaufbau Hund

Herzschlag und Puls des Hundes

Da es viele verschiedene Größen von Hunden gibt, variiert auch ihr Herzschlag. Ein normales Herz schlägt bei einem ruhenden Hund zwischen 50 und 130 Mal pro Minute. Welpen und kleine Hunde haben einen schnelleren, große Hunde in Topform einen langsameren Herzschlag. Um den Herzschlag deines Hundes zu überprüfen, lege deine Finger auf die linke Seite der Brust, wo du den stärksten Schlag spürst. Um den Puls zu prüfen, der die gleiche Geschwindigkeit wie der Herzschlag hat, drückst du vorsichtig auf die Innenseite der Oberseite des Hinterbeins. Dort befindet sich eine Arterie und die Haut ist dünn, so dass der Puls leicht zu fühlen ist.

Ausscheidungen eines Vierbeiners

Der Urin ist ein guter Indikator für die Gesundheit des Hundes und sollte klar und gelb sein. Die meisten erwachsenen Hunde haben ein bis zwei Mal am Tag Stuhlgang. Der Stuhlgang sollte braun und fest sein. Fließender, wässriger oder blutiger Stuhlgang, Überlastung oder zu viel oder zu wenig Urinieren rechtfertigen einen Anruf beim Tierarzt.

Impfungen

Regelmäßige Impfungen bei deinem Tierarzt können deinen Hund vor schweren und manchmal tödlichen Krankheiten wie Staupe, Hepatitis, Leptospirose, Coronavirus und Tollwut schützen. Es gibt auch eine Impfung gegen Zwingerhusten, eine Atemwegserkrankung, die junge Hunde oder Hunde, die vielen anderen Hunden ausgesetzt waren, betrifft.

Die ersten Impfungen eines Welpen sollten idealerweise im Alter von fünf oder sechs Wochen verabreicht werden und sich über einen Zeitraum von mehreren Wochen bis zu sechzehn Wochen erstrecken. Danach bieten regelmäßige Auffrischungsimpfungen den Schutz, den dein Hund braucht. Halte dich unbedingt an den Zeitplan, den dir dein Tierarzt gibt, um die Immunität zu gewährleisten.

Wann du den Tierarzt anrufen solltest

Du solltest deinen Tierarzt alarmieren, wenn dein Hund ein ungewöhnliches Verhalten zeigt, einschließlich der folgenden Symptome:

  1. Erbrechen, Durchfall oder übermäßiges Urinieren für mehr als zwölf Stunden.
  2. Ohnmacht.
  3. Gleichgewichtsverlust, Taumeln, Fallen.
  4. Verstopfung oder übermäßiger Harndrang.
  5. Laufende Augen oder Nase.
  6. Anhaltendes Kratzen an Augen oder Ohren.
  7. Dickflüssiger Ausfluss aus Augen, Ohren, Nase oder Wunden.
  8. Husten oder Niesen.
  9. Atembeschwerden, anhaltendes Hecheln.
  10. Frösteln.
  11. Winseln ohne erkennbaren Grund.
  12. Appetitlosigkeit für 24 Stunden oder länger.
  13. Gewichtsverlust.
  14. Dramatische Zunahme des Appetits für 24 Stunden oder länger.
  15. Erhöhte Unruhe.
  16. Übermäßiges Schlafen oder ungewöhnlicher Mangel an Aktivität.
  17. Hinken, Halten oder Schützen eines Körperteils.
  18. Übermäßiges Trinken von Wasser.
  19. Wenn das Zahnfleisch des Hundes weiß ist.

Scott

Hey, ich bin Scott – europäischer Show-Koch, selbstständiger Caterer und ich liebe es, schmackhafte, neue und experimentelle Speisen zuzubereiten und mit Menschen zu teilen. Auf meinem neuen Blog findest du leckere Rezepte und Tipps rund ums Kochen, kulinarisch Reisen, Trinken und Neues entdecken. Werde jetzt mein Fan und folge mir auf meinen Wegen.

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